Die Zukunft wird sichtbar
Ein neues Forschungsverfahren aus der Entomologie ermöglicht erstmals unerwartete Einblicke in die Zukunft der Erde: Der heute dominierende Homo sapiens wird von einer arachnoiden Spezies abgelöst. Das Verfahren, das der noch jungen Disziplin der Experimentellen Arachnologie zugrunde liegt, stellt nicht die klassische Arachnologie in anthropologische Zusarnrnenhänge, sondern berücksichtigt auch arachnoide Bildstrukturen wie sie u.a. in der menschlichen Psyche wiederholt zu beobachten sind: Die Verknüpfung neuester Erkenntnisse aus Wissenschaftsbereichen wie der Evolutionären Psychologie, der Experimentellen Physik oder der Soziobiologie bestätigen eine hoch signifikante Präferenz für fast alle fädigen Konstruktionen wie Linien, Knoten oder Netze. Analysieren wir die Struktur unserer Ideen und Erfindungen, so finden wir eine vernetzende Dynamik in nahezu allen Aspekten des Lebens, der Wissenschaft, Kunst oder Gesellschaft.
Das neurale Netz als Interface
Das menschliche Gehirn ist konstruiert und organisiert wie ein Netzwerk und es funktioniert wie eines. Damit ist es die perfekte Schnittstelle zwischen einer zukünftigen Erdbevölkerung und dem Heute. Daraus resultieren die weitverbreitete Fadenfixiertheit, eine Obsession mit netzähnlichen Organisationen und verschiedenste Rituale zu Ehren zukunftswirksamer Mechanismen. Eine arachnoide Entität scheint
das neuronale Netz zu kontrollieren.
Die Zukunft konstelliert das Gedächtnis.
Spiderman ist ein Symbol
In der Literatur findet sich eine Vielzahl graphischer Beschreibungen, die die Zukunft betreffen. Endlich sind wir in der Lage, sie angemessen lesen und interpretieren zu können. Um nur zwei von Tausenden zu nennen: Spiderman und die Bibel. Künstlerinnen haben oft einen klareren Blick für die Dinge, die auf uns zukommen. Trotzdem nehmen sie Bilder, die sie intuitiv erfassen, oftmals zu buchstäblich, wie wir am Beispiel von Spiderman sehen können. Denn der Homo sapiens hat nicht die Kraff einer Spinne bekommen, wie Peter Parker in Spiderman, sondern die Intentionen des Homo sapiens werden heimlich von einem arachnoiden Wesen beeinflußt.
Das Kreuz und das WWW
Ein weiteres wichtiges Buch für die arachnoide
Zukunft ist die Bibel. Obwohl schon 2000 Jahre alt,
strukturiert es immer noch die westlichen
Gesellschaftsformen. Die Bibel beschreibt die
Fortführung der kultisch zukunftsorientierten
Praxis - nach der Erfindung des Webens und der
Schrift - und markiert den Übergang zur
Abstraktion des Netzbildes. Das Kreuz ist das
Symbol zweier verknoteter Fäden, dem kleinsten
Teil eines jeden Netzes. Das Kreuz symbolisiert
aber nicht nur den kleinsten gemeinsamen Nenner
eines Netzes, sondern auch den in ein Netz
hineingefesselten und hineingeopferten Homo
sapiens an sich. Damit wird die zukünftige Übergabe
der Kulturherrschaft an die Arachnoiden erstmals
symbolisch vorweggenommen. Erst diese für
manche Kulturen schon alte Denkstruktur - für viele
Kulturen ist diese Zeitspanne bekanntlich wesentlich
kürzer - hat die Ausbildung verschiedenster
Netzwerke und die Einführung des Internets möglich
gemacht. Bezeichnend ist, daß zwischen der
globalen Verbreitung des Internets und dem Alter
des Kreuzsymbols in der jeweiligen Region eine
direkte Beziehung besteht. Heute beobachten wir die
Fusion des Kreuzes mit den Arachnoiden in der
Existenz des Internets.
Die Zukunft liegt bei Arachnoiden
Wir sind jetzt in der Lage, die Kontrollmechanismen in unserer Psyche wahrzunehmen, ohne sie dadurch zu stören. Die Psyche funktioniert als ein Interface zwischen Zukunft und Gehirn. Die zeitreisende und telepathische Zivilisation der Zukunft interveniert die Psyche, indem sie den Traum als leicht zugängliches Medium, quasi als Dataline nutzt. Zumeist findet über Verschiebung eine Traumentstellung statt. D.h. die Message der Zukunff wird ins Unbewußte verlagert und ist jetzt nicht mehr als von den Arachnoiden initiiert erkennbar. Dieser Verdrängungsprozeß ist nichts weiter als ein Verschleierungsverfahren der arachnoiden Aktivitäten. Wir sind uns dieser Vorgänge in der Regel nicht bewußt. Stattdessen übersetzen wir die projizierten lnformationen in Bilder und Vorhaben, die netzartige Strukturen aufweisen. Die Theorien des Unbewußten müssen neu gedacht sowie neu geschrieben werden.