DEBATTERIE! Antagonismen aufführen

Teil 2     Oktober 2018 — März 2019

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Debating identity, visibility, transparency, recognition, and representation
ASHKAN SEPAHVAND AND STUDENTS AT THE UNIVERSITY OF THE ARTS BREMEN
Öffentliches Arbeitszimmer, Vor dem Steintor 133

DEBATTERIE! Antagonismen aufführen

DEBATTERIE! Antagonismen aufführen

Debatten werden gern und generell als Zeugnisse demokratischer Ordnung aufgerufen: die parlamentarische und politische Debatte, die klassisch wissenschaftliche bis hin zu TV-Duellen und Shows, Onlineforen, Chats ... Debatten gibt es in politischen und Medienkontexten, aber auch in Schulen und schon im Kindergarten, Selbstbehauptung und gerechte Entscheidung zu fördern.

Debatten werden zuallererst geführt, nicht aufgeführt. Aber die Debatten wie die Debattierenden führen sich ebenso immer selbst auf und vor. Das heißt: die Debatten sind performative Entwürfe und Wandlungen einer Redekultur und derjenigen, die die Debatte führen. Sich so aufzuführen hat mit ausgeführten Handlungen zu tun, anders gesagt, mit dem Inszenieren von Argumenten und dem Formatieren von Wählbarkeiten. Wie das Ausführen, Vorführen und Führen, und das Sich Aufführen zur Kunst und zu Techniken des Debattierens steht, untersucht das thealit Labor DEBATTERIE!

Claudia Reiche und Andrea Sick (Kuratorinnen)