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Branka Čolić

Branka Čolić, deutsche Kroatin oder hier geborene Tochter jugoslawischer Einwanderer, kennt die nicht abgeschlossenen und doch geheimen Räumlichkeiten der Performancekunst ebenso wie jene der Popkultur – von innen.
Die Sprache ist das bevorzugte künstlerische Material. Branka schreibt, singt, performt, dreht Filme und hat einen Youtube Kanal. Die Arbeiten auf Papier - kurz Text, gibt es auch demnächst gedruckt.

Studiert hat sie Schauspiel, Chemie und Kunst, in Bremen und Hamburg.
Von 2004 - 2010 war Branka Stipenditatin des Cusanuswerks.
2005 bekam sie mit Anneli Käsmayr und Michael Rieken zusammen den 2005 Förderpreis für Bildende Kunst Bremen.
Für das Konzept "Brankart - Selbstoptimierung als Künstler*in" erhielt sie den Videokunstförderpreis 2019. Zur Zeit arbeitet sie unter anderem an dem Film "povratak - Wiederkehr", der 2020 die Filmstart Filmförderung erhielt.

brankart auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=-xQSfm4bDH4

Projekt

A room of one’s own

A room of one’s own

# der titel der arbeit geht zurück auf den essay der britischen schriftstellerin virginia woolf aus dem jahr 1929. nach woolf braucht es zwei dinge, damit frauen literatur produzieren können: „fünfhundert (pfund) im jahr und ein eigenes zimmer“.

# der eigene raum stellt für woolf einerseits die privatsphäre dar, sie sieht ihn allerdings auch als einen konkreten ort.

A room of one’s own

der titel der arbeit geht zurück auf den essay der britischen schriftstellerin virginia woolf aus dem jahr 1929. nach woolf braucht es zwei dinge, damit frauen literatur produzieren können: „fünfhundert (pfund) im jahr und ein eigenes zimmer“.

der eigene raum stellt für woolf einerseits die privatsphäre dar, sie sieht ihn allerdings auch als einen konkreten ort.

# virginia woolf formuliert in ihrem essay diesen raum in unterschiedlichen formen aus. unter anderem kann der raum ein ort in der geschichte sein oder das recht auf einen anteil an der kulturproduktion. die arbeit a room of one’s own sieht sich genau als so ein diskursiver ort der kunstproduktion.

# vier wochen ist der projektraum des thealit mein room of one’s own: mein ausstellungsraum und arbeitsplatz. die kunstproduktion wird hier zum ausstellungsobjekt, der raum zur bühne der kunstproduktion. der arbeitsprozess wird zum objekt und das objekt ein teil des prozesses. der verlauf der künstlerischen produktion findet vor ort statt und wird nach außen transparent, indem der status quo der arbeit, sowie einzelne abschnitte digital und analog vor ort gezeigt werden.
.
# Foto oben links: Petra Liebetanz
# Foto rechts: geboren.wustmann
# Foto unten links: Branka Čolić

virginia woolf formuliert in ihrem essay diesen raum in unterschiedlichen formen aus. unter anderem kann der raum ein ort in der geschichte sein oder das recht auf einen anteil an der kulturproduktion. die arbeit a room of one’s own sieht sich genau als so ein diskursiver ort der kunstproduktion.

vier wochen ist der projektraum des thealit mein room of one’s own: mein ausstellungsraum und arbeitsplatz. die kunstproduktion wird hier zum ausstellungsobjekt, der raum zur bühne der kunstproduktion. der arbeitsprozess wird zum objekt und das objekt ein teil des prozesses. der verlauf der künstlerischen produktion findet vor ort statt und wird nach außen transparent, indem der status quo der arbeit, sowie einzelne abschnitte digital und analog vor ort gezeigt werden.

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Foto oben links: Petra Liebetanz

Foto rechts: geboren.wustmann

Foto unten links: Branka Čolić

Das Arbeitszimmer war an bestimmten Tagen zu bestimmten Uhrzeiten temporär online einsehbar.
Es fanden dort Performances statt, die auch im Netz gezeigt wurden.

Das Heft a "room of one’s own", gibt es für 5 Euro (plus ggf. Versand) käuflich zu erwerben. Senden Sie Ihre Bestellung an: branka.colic@gmx.de
Das Heft a "room of one’s own", gibt es für 5 Euro (plus ggf. Versand) käuflich zu erwerben. Senden Sie Ihre Bestellung an: branka.colic@gmx.de



Publikation
‚a room of one's own' (Bremen 2021, Selbstverlag)

Die Arbeiten in diesem Heft entstanden im Rahmen dieses Atelierstipendiums.

Aus dieser Zeit sind Texte, auch handgeschriebene, und Bilder, freihand fotografiert, in die Publikation gewandert. Der Inhalt streift einige zwischenmenschliche Höhen und Tiefen, und wer genauer hineinschaut, wird merken, dass es sich dabei meist um Beziehungen zwischen Freundinnen handelt.

Branka Čolić stellt das Werk in vier Kurz-Lesungen vor.
Alle Donnerstags in Mai | 20 h

06., 13., 20., + 27. Mai 2021 | 20 Uhr

Zugang zu den Veranstaltungen:

hier auf der Webseite im -> Virtual Arbeitszimmer

oder auf dem twitch Kanal-> twitch.tv/fklthealit