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Esther Adam & Katharina Greeven

Katharina M. Greeven ist freischaffende Künstler*in, Performer*in und Tänzer*in. Ihre künstlerische Arbeit beeinhaltet meist Aspekte von Improvisation und die Auseinandersetzung mit Machtstrukturen. Aktuell forscht sie zu Dichotomien wie Subjekt/Objekt, Verschwinden/Erscheinen, sowie Nähe/Distanz.
Katharina Greeven hat außerschulische Kunstvermittlung (BA) an der Universität Bremen und Performance Studies (MA) in Hamburg studiert.

Esther Adam ist Künstlerin, Performerin, Sound Artist und momentan Meisterschülerin bei Natascha Sadr Haghighian an der Hochschule für Künste Bremen. Davor studierte sie Kunstpädagogik und Gender Studies (BA) an der Universität Bremen.
In ihren Genre übergreifenden Arbeiten verhandelt sie Themen wie Verwundbarkeit, Somatisches, (Un-) Sichtbarkeiten und Wege des Denkens und Zweifelns.

Beide Künstler*innen sind seit 2014 Teil des performativen Bandprojektes "Die Laemma", gründeten im selben Jahr gemeinsam das Duo "leer und gut" und performten damit in unterschiedlichen Kontexten. 2019 gründete Katharina Greeven das queer*feministische Performance-Kollektiv b/w*itch, von dem auch Esther Adam Teil ist. b/w*itch forscht zu den historischen Kontinuitäten der europäischen Hexenverfolgung und war, nach einer Uraufführung des gleichnamigen Stücks auf Kampnagel, im März 2020 für eine Residenz in der Schwankhalle zu Gast und zeigte dort Ausschnitte aus dem Rechercheprozess PRACTICAL_MAGIC.

Projekt

ON HORIZONTS

Der Horizont - eine Linie, die den Himmel von der Erde abgrenzt. Dieser wird zum metaphorischen Schauplatz für eine Untersuchung des Erscheinens und Verschwindens. Der (eigene) Horizont ist immer eine Frage von Positionierung und Perspektive. leer und gut untersuchen in der Zeit im Arbeitszimmer das Momentum und die Bedingungen für die Prozesse von Erscheinendem und Verschwindendem. Es werden performative Begegnungsmomente über Schaufenster, Telefon und andere Apparate entwickelt. ON HORIZONTS ist Teil einer größeren Recherche rund um das Erscheinen und Verschwinden. Im Januar haben die Künstler*innen im aRaum am Dobben zum Thema "left overs" einen umgekehrten Wald aus ausrangiert Tannenbäumen installiert.