COAPPARATION

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Kate Devon Andrews (neuer Eintrag!)

Kate Andrews ist eine kanadische Künstlerin, die seit 2016 in Bremen lebt und arbeitet. Ihre Arbeiten - ob in der Form von Malerei, Skulptur, Zeichnung oder Installation - beschäftigen sich häufig mit Themen wie Prekarität und Unsicherheit. Die Art und Weise, wie Materialien, ob stark und robust oder leicht und zerbrechlich, miteinander interagieren können - ob harmonisch oder kontrastreich, - um temporäre und etwas provisorische Strukturen zu schaffen, ist für Kate Andrews von Interesse. Zustände, in dem etwas „unvollendet“ oder instabil ist, in dem es sich in der Schwebe zwischen Zusammenbau und Zusammenbruch befindet, werden als machtvolle Zustände angesehen, geladen und kinetisch. Kate Andrews nutzt den Atelierraum als eine Umgebung mit solchen Konstruktionen zu experimentieren und versucht Materialien zusammenzubringen die scheinbar irrelevante oder nicht zu vereinbarende Eigenschaften haben, und dabei den Begriff der Instabilität selbst zu untersuchen, und, damit einhergehend, ebenso die verwirrten, aber dynamischen Empfindungen, die solche Strukturen provozieren können.

Projekt

In Regard to Uncertainty

Kate Andrews plant vor allem im Bereich der Zeichnung und Graphik zu arbeiten und die Beziehung zu untersuchen, die Medien wie Graphit, Papier und Collage zu ihrer Umgebung haben, sowie den Einfluss, den ein ständig schwankender Kontext auf die Form hat, die die Zeichnungen annehmen. Es wird eine formbare, flexible Installation entstehen, in der Zeichnungen und collagierte Elemente auf die sich verändernde Umgebung, in der sie sich befinden, reagieren; es entsteht eine Koexistenz und Interdependenz zwischen Objekt und Träger. In einer Reihe von bewussten und reaktiven Schritten antwortet Kate Andrews darauf.

Sie fragt nach der Rolle von Geschwindigkeit in medial geprägter Wahrnehmung und im Umgang mit Gegenwärtigem: „Here is where I understand the term ‘coapparation’ coming into play, as it deals with the way in which we, as a collective, understand ourselves and one another at a moment where very little time is dedicated to considering the detail or nuance of communication.”

Auf Instagram thealit_fkl werden Fotos und andere Dokumente des Prozesses im Arbeitszimmer veröffentlicht, und wer an den Schaufenstern des Ateliers vorbeispaziert, wird en passant einen Blick auf die produktive Experimentierfeld werfen können: In Regard to Uncertainty.