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Maria Karpushina

Maria K. spürt Geschichten in den zarten Verkrustungen von Zweifel und Poesie nach. Auf diesem Weg erforscht sie die Verbindungen zwischen Sprache, Übersetzung, Machtstrukturen und den innewohnenden Spuren von Unterdrückung, Missbrauch und Ungleichheit. Es ihre Art der Entzifferung der Welt.

Nicht nur sammelt sie so Ideen zur Erkenntnistheorie, sondern wagt dabei zugleich die Erfahrung, ihre wissenschaftliche Expertise beiseite zu lassen und sich immer weiter damit auseinanderzusetzen, „was wir als Wissen besitzen“. Indem sie verschiedene Formate und Medien verwendet, die vom täglichen Leben geprägt sind, prägt sie damit ihre künstlerische Praxis.

Diese Praxis ist zudem durch einen interdisziplinären Ansatz gekennzeichnet, der kollektive und experimentelle Interaktion beinhaltet.

Projekt

„[. . .] das Objekt wird vor einem neutralen Hintergrund präsentiert, und die Kund:innen konzentrieren sich nur auf das, was sie sehen.“ - The Metabolic Museum, Clémentine Deliss, 2020 [Übersetzung thealit]

Der Ausstellungshintergrund, wie er in der Museumsgeschichte allgegenwärtig ist, soll neutral sein und die sinnliche Wahrnehmung erleichtern. Dies bedeutet jedoch, dass die Geschichte eines Objekts ausgelöscht wird, indem seine Wurzeln abgeschnitten werden. Dismantling the neutral background impliziert, dass die Neutralität des Ausstellungsraums, wie ihn die Tradition fordert, in Frage gestellt wird. Hintergründe sind eine Quelle der Fiktion, was durch Befragung verschiedener Akteure aufgezeigt wird, die, indem sie die Existenz und Dauerhaftigkeit dieser Fiktion bezeugen, zugleich deren Abbau denkbar werden lassen.

Im Ausstellungskontext manifestiert sich das verkörperte Wissen in den Beziehungen und Choreographien, die zwischen den greifbaren Dingen und unseren Körpern stattfinden.

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