Ginka Steinwachs

Studium der Philosophie, Religionswissenschaft und Komparatistik in München, Berlin und Paris, promoviert mit einer Arbeit über André Bretons "Nadja". In den Pariser Jahren Lehraufträge an der Universität Vincennes, wissenschaftliche Assistentin an der Ecole Normale Supérieure de l’Enseingnement technique.

1988/89 Gastprofessur für Poetik an der Universität Hamburg. 1993 und 1994 Dozenturen an der Wiener Schule für Dichtung.

Seit 1974 arbeitet sie als freie Schriftstellerin, seit 1982 tritt sie zudem als Performerin mit eigenen Texten auf. In den 1980er und 90er Jahren nahm sie zusätzlich Gastprofessuren und Dozenturen an, für Poetik an der Universität Hamburg und an der Wiener Schule für Dichtung und war Writer in Residence am University College in Dublin. Die Autorin arbeitet heute in Berlin und auf Mallorca.

Ginka Steinwachs’ literarisches Werk steht unter dem Einfluss des klassischen Surrealismus. In ihren Romanen, Theaterstücken, Hörspielen und Performances setzt sie dessen Techniken ein, um ihre persönliche Variante des Feminismus zu entwickeln, dem es vor allem um die Wiederentdeckung der Sinnlichkeit geht.


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