Aktuelles

Wir bieten – als Abschluss der Serie COAPPARATION, in ihrem 3. Teil nochmals einmonatige Atelierstipendien für eine Künstlerin / eine Gruppe im Arbeitszimmer* von thealit an.

Weiter lesen: COAPPARATION TEIL 3

  • Die Atelierstipendien im Arbeitszimmer von thealit, St.-Jürgen-Str. 157/159, Bremen starten jetzt im Teil 3 des Programms COAPPARATION.
  • Im Monat September ist YeLa An zu Gast in Bremen.

Sie schrieb in ihrer Bewerbung: "Mich interessiert, wie asiatische Frauen heute in Asien repräsentiert werden und dabei auch einem Stereotyp Rechenschaft tragen, das durch ein abendländisches Erscheinungsbild gestützt wird. Diese Situation ist eine der Unterwerfung durch zwei verschiedene Blicke der Unterdrückung, die junge asiatische Frauen dazu zwingt, nach Europa auszuwandern, um dort – auf sich selbst gestellt – ein besseres Leben zu finden."

Dazu werden in Bremen Interviews geführt. Über thealit's Webseite wird anschließend publiziert, und zwar wesentlich als eine fotografische Arbeit, die von den Erfahrungen bei der Interviewarbeit ihren Ausgangspunkt nimmt.  

YeLa An, geboren in Seoul, Südkorea, lebt gegenwärtig in Wien. Sie studierte Post-conceptual Art an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Marina Grzinic. Seit vielen Jahren hat sie sich in ihren Arbeiten mit der medialen Repräsentation von Frauen in den (alten) Massenmedien auseinandergesetzt und wie diese den aktuellen Zustand der Gender(un)gleichberechtigung abbilden. Außerdem gilt ihr Interesse gegenwärtigen Repräsentationen asiatischer Frauen innerhalb Asiens in Relation zum westlichen Blick. 

yelaan.com

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"Für die Residence werde ich an dem Thema Coapparation arbeiten, indem ich eine Familiengeschichte der "temporären" Migration nach Deutschland wieder aufleben lasse. Mein Großvater war Ende der 70er Jahre 'Gastarbeiter' in der BRD, vermittelt an ein deutsches Unternehmen über das kommunistische Staatsunternehmen in Rumänien, wo er angestellt war. Er war Schweißer und arbeitete in der BRD hauptsächlich am Ausbau der Gasleitungsinfrastruktur. Seine persönliche Geschichte wurde durch die ostpolitischen Ambitionen Westdeutschlands ermöglicht, die sich mit denen Rumäniens trafen, woraus ein Wirtschaftsvertrag zwischen den beiden Ländern entstand."

  • Donnerstag 28.10.2021
  • Alexandra Tatar - Artist Talk:
  • Recollections of a cold war working body
  • or: "What is 'RASTPLATZ’?“, he asks in Romanian.

  • Stay tuned!
  • Kalender
  • COAPPARATION TEIL 3

Im Rahmen meines Aufenthaltes werde ich die Orte an denen die Arbeit meines Großvaters stattgefunden hat auffinden und dokumentieren. Das resultierende Videomaterial wird mit dem aufgenommenen Interview und meiner Recherche in einer Videoarbeit zusammengestellt. Die ersten Einblicke der Videoarbeit werden am Ende meines Residency der Öffentlichkeit präsentiert.

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